Meditationsvorlesung WS 2017/18 – Einführung in die Zenmeditation und christliche Kontemplation

Das Wintersemester 2017/18 beginnt am 16. Oktober. Weitere Angaben für die Vorlesung Einführung in die Zenmeditation und christliche Kontemplation sind:

Im Anschluss an die Vorlesungen, aber auch an jedem anderen Montag im Wintersemester, gibt es die Möglichkeit zur Meditation:

  • Montag von 13.15 bis ca. 14.45 Uhr
  • Kapelle der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) (Im Keller) – Plöck 66

Die Sitzeinheiten sind zwei mal 20 Minuten. Es ist auch möglich, nur an der ersten Sitzung teilzunehmen.

Die Sitzungen werden von Malte Faber oder Reiner Manstetten geleitet.

Das Ungeborene

Wenn ein Mensch
gänzlich davon überzeugt ist,
dass der Eine Geist ungeboren
und wunderbar erleuchtend in ihm lebt,
ist er von da an ein lebendiger Verwirklichter.
Auch „Verwirklichter“ ist nur ein nachträglich gegebener Name.
Er ist nur Haut und Schale.

(Meister Bankei)

Zen-Buddhismus und christliche Kontemplation – Vorlesungsbeginn SS 2017

Am Montag, den 24. April, beginnt die Vorlesung Zen-Buddhismus und christliche Kontemplation im Sommersemester 2017 an der Universität Heidelberg (Studium Generale).

Die Vorlesung beginnt wie üblich um 12.15 Uhr am selben Ort wie in den vergangenen Semester Hörsaal  SG 1017, 1. Stock, Grabengases 15 (über der Mensa).

Die Vorlesungstermine in diesem Semester sind von einer Ausnahme abgesehen 14-tägig:

  • 24.04 (Vorlesungsbeginn)
  • 08.05.
  • 22.05.
  • Bereits eine Woche später (wegen Pfingstmontag) 29.05.
  • 12.06.
  • 26.05.
  • 10.07.
  • 24.07. (letzte Vorlesung)

Reiner Manstetten wird am 08. Mai eine Vorlesung halten. Wer von uns beiden in diesem Semester an welchen Terminen Vorlesungen hält, werden wir Ihnen in den nächsten zwei Wochen mitteilen.

In den letzten beiden Semestern war das Thema der Vorlesung „Orientierung auf dem meditativen Weg“. Im SS 2016 haben wir die Bereiche Mystik, Wissenschaft und Religion erläutert und Bezüge zwischen ihnen erklärt.  Im WS 2016/17 habe ich Ihnen an Hand meiner eigenen Erfahrungen erläutert, was ich in der Praxis der Meditation wichtig halte. In diesem Semester werden wir unsere Ausführungen zu dem Thema „Orientierung“ fortsetzen. Ein Schwerpunkt wird dabei die Bedeutung der Gebote auf dem meditativen Weg sein.

Eine gute  Nachricht ist: Die so umfangreichen Renovierungsarbeiten im Karl-Jaspers-Haus in der ESG (Evangelische Studiengemeinde) sind endlich ganz abgeschlossen und wir können nun die Kapelle wieder (mit den neuen Toiletten) uneingeschränkt für unsere Meditation im Anschluss an die Vorlesung um 13.10 Uhr benutzen.

Buddha-Geist

Was auch immer jemand euch sagen mag,
was auch geschieht,
lasst die Dinge, wie sie sind.
Bekümmert euch nicht darum und ergreift nicht Partei für euch selbst.
Bleibt nur so, wie ihr seid, nämlich im Buddha-Geist,
und macht in nicht zu etwas anderem,
dann gibt es keine Täuschungen,
und ihr lebt beständig im ungeborenen Geist.

(Meister Bankei)

Unser ursprüngliches Buddha-Wesen

Unser ursprüngliches Buddha-Wesen ist,
vom Standpunkt der höchsten Wahrheit,
ohne das geringste Teilchen von Gegenständlichkeit.
Es ist leer, allgegenwärtig, still und rein.
Es ist herrliche und geheimnisvoll friedvolle Freude – nichts anderes.
Dringe tief in es ein, indem du selbst dazu erwachst.
Das, was du in jedem Augenblick vor dir hast,
ist dieses Buddha-Wesen in all seiner Vollkommenheit –
es gibt nichts außer ihm.

(Huang-po)

Zen-Woche 2014 in Baden-Baden

Vom 3. – 9. November 2014 findet die Zen-Woche in Baden-Baden statt. Es wird ein breites Spektrum geboten: So gibt es z.B. Shakuhachi Musik von Jim Franklin zu hören, Workshops und Symposien rund um das Thema Meditation. Mit dabei sind Bernie Glassman, Brigitte van Baren und Chris Tamdjidi.