Es regnete, ich kam nach Haus zurück,
Michio Mado
im Eingang lag ein Putzlappen für mich.
“Ich bin ein Putzlappen”
sagte er und schaute freundlich.
Er hatte es nicht werden wollen,
vor kurzem noch war er ein Hemd,
so zart wie meine Haut.
Zuvor war’s eine Baumwollblüte,
lächelnd in Sonne und Wind.
Vielleicht in Amerika, vielleicht woanders.
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Was ich tue?
Denkst du, ich wüsste,
rumi
was ich tue?
Dass ich auch nur für einen
oder einen halben Atemzug
im Besitz meiner Selbst bin?
Nicht mehr, als ein Stift weiß,
was er schreibt,
oder der Ball erraten kann,
wo er als nächstes hinrollt.
Es gibt nichts zu finden
Es gibt nichts zu finden,
Yagi
auch wenn ich suche.
Es gibt nichts zu tun,
nur mich selbst wärmen.
Es gibt nichts zu tun,
nur selber brennen
und alles um mich erhellen.
Die Suche nach dem Frühling
Von früh bis spät
Tai-i
suchte ich den Frühling;
nirgends konnte ich ihn finden.
Mit dem Wanderstab
ging ich über Stock und Stein.
Wieder daheim,
fiel mir ein Zweig Pflaumenblüten in die Hand.
An seiner Spitze
sah ich den Frühling blühen.
Die Bürde des Lebens
Mit einer schweren Last
Sengai
Nach einem langen Weg
Unter Menschen, unter Göttern,
Bin ich jetzt erschöpft.
Gibt es nicht einen Ort, an dem ich
Die Bürde wenigstens für eine Weile
Niedersetzen kann?
Loslassen
Du musst begreifen, dass das,
Yuanwu
worum es geht, sich nicht in
Worten und Sätzen findet.
Es gleicht dem von einem Feuerstein
sprühenden Funken oder dem Zucken
eines Blitzstrahls.
Wie immer du damit zurechtkommst:
um das Loslassen von Leib und Leben
kommst du nicht herum
Wie wunderbar!
Wie wunderbar!
Pang
Wie staunenswert!
Ich hole Wasser
und trage Holz!